Mütterrente, Grundsicherung und Witwenrente

Der Versicherungsbote berichtet hier über die Auswirkungen der Mütterrente auf Grundsicherung und Hinterbliebenenversorgung.

Wie bereits schon verschiedentlich dargestellt, ist die Mütterrente ein Teil einer Altersrente oder Rente wegen Erwerbsunfähigkeit.

Die Witwenrente ist aber ein Renteneinkommen, das auf den Rentenanwartschaften des Verstorbenen basiert und damit als Sozialleistung die finanziellen Folgen des Todes des Ehegatten abmildern soll. Die Grundsicherung soll das Existenzminimum sichern.

Aus der gesetzlichen Konstruktion folgt aber nun, dass eine solche Sozialleistung nur in Abhängigkeit des eigenen anzurechnenden Einkommens gewährt wird. Die Mütterrente kann nun dieses Einkommen erhöhen und damit mittelbar negative Auswirkungen auf die Witwenrente und die Grundsicherung haben.

Mit negativen Folgen ist daher zu rechnen, wenn das anzurechnende Einkommen einen bestimmten Freibetrag überschreitet. Dieser beträgt derzeit 755,30 Euro im Monat (neue Bundesländer: 696,70 Euro).

Falls dem so ist, wird die Mütterrente zu 40 Prozent auf die Witwenrente angerechnet. Dadurch kann es zur Minderung bei der Witwenrente kommen.

Allerdings findet kein 1:1-Abzug statt, in der Regel wird es dennoch zu einem höheren Rentenbezug kommen, der dann aber geringer ausfällt, wie zunächst gedacht war.

In bestimmten Fällen kann die Mütterrente zu einer Erhöhung der Hinterbliebenenversorgung führen. Das ist dann der Fall, wenn die Kindererziehungszeiten vor 1992 nicht den Hinterbliebenen anerkannt werden, sondern den Verstorbenen.

Weil nämlich die Ansprüche aus der Witwenrente aus den Rentenanrechten des Verstorbenen resultieren, erhöhen sich folglich die der Berechnung der Altersbezüge für Witwen und Witwer zugrundeliegenden Entgeltpunkte.

Das Ergebnis ist dann eine höhere Hinterbliebenenversorgung.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Hoheisel-Gruler für weitere Fragen zum Thema auch telefonisch zur Verfügung. Die Kanzlei bietet hierzu des Service einer telefonischen Rechtsberatung unter der kostenpflichtigen Servicenummer 0900-1876000021 an.

Es werden 1,99 Euro pro Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom berechnet. Aus Mobilfunknetzen wird zum Teil vom Netzbetreiber ein Aufschlag berechnet. Der jeweilige Minutenpreis wird aber immer vor Gesprächsbeginn kostenlos angesagt.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie hier.

 

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